Stellungnahme Studierende und Lehrende des Instituts für Psychologie Instituts für Psychologie zum Bildungsstreik sign now

Stellungnahme

Wir, Studierende und Lehrende des Instituts für Psychologie im Fachbereich 05, möchten hiermit Stellung nehmen zum Bildungsstreik in Frankfurt am Main und den damit verbundenen, jüngsten Ereignissen.
Wir unterstützen Studierende und Lehrende in ihrer Forderung nach grundlegenden Veränderungen des Bildungssystems. Ein nicht selbstbestimmtes Studium, welches durch externale Zwänge, wie Anwesenheitslisten, Klausuren, Credit Points und festgelegte Module gekennzeichnet ist, unterdrückt und verhindert die intrinsisch motivierte eigenständige Auseinandersetzung sowohl mit fachspezifischen als auch mit fachfremden Inhalten.
Das Engagement innerhalb des Bildungsstreiks unterstreicht das Bedürfnis von Studierenden und Lehrenden sich Raum und Zeit zur kritischen Reflexion des Gesellschafts- und damit verbunden des Bildungssystems zu nehmen. Doch genau wie freies Studieren im Studienalltag verhindert wird, wurde durch die Räumung des Casionos diese kritische Auseinandersetzung unterbunden. 
Gerade als Präsident einer Institution, die dazu dienen soll Raum für kritische Auseinandersetzungen zu schaffen, wäre es unabdingbar gewesen eine gewaltlose Konfliktlösung zu finden. Wir verurteilen die brutale polizeiliche Räumung des Casinos und empfinden diese als absolut unangemessen. Auch wenn Sachschäden als vorwiegendes Argument für die Räumung von Seiten des Präsidiums angebracht werden, so rechtfertigt Gewalt gegen Sachen in keinster Weise Gewalt gegen Menschen.
Wir fordern von Seiten des Präsidiums die sofortige Rücknahme der Strafanzeigen und angedrohten Zwangsexmatrikulationen gegen Studierende und Lehrende und erwarten eine Stellungnahme des Präsidenten zu den gegen ihn erhobenen Vorwürfen, sowie eine Richtigstellung der von ihm bewusst verbreiteten Fehlinformationen. 
Sollten von Seiten des Präsidiums die oben genannten Forderungen, die unserer Meinung nach die Basis für einen konstruktiven Dialog darstellen, nicht erfüllt werden, fordern wir den Rücktritt des Präsidiums.
Wir hoffen, dass in Zukunft wieder vermehrt die bildungspolitische Debatte in den Fokus der Öffentlichkeit rückt und die Forderungen und Kritik der Studierenden und Lehrenden zu wesentlichen Veränderungen des Bildungssystems führen.

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