Forderung kritische Lehre Unterschreibe jetzt

 

Wer wir sind

Das Komitee, das diesen offenen Brief an leitende Stellen der Universität und der wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät verfasst hat, besteht aus unterschiedlichsten Mitgliedern, die sich in verschiedensten Bereichen engagieren. Sie verbindet vor allem eines: Sie alle sind Studierende der Wirtschaftswissenschaften – teils seit kurzem, teils seit Langem - und haben einige kritische Fragen. So fragen wir uns: Wieso fassen fast alle Modelle, die man uns lehrt, auf die Denkschule der Neoklassik zurück? Wieso gab es nach den Erkenntnissen aus der derzeitigen Wirtschaftskrise keine einschneidenden Reformen, wie sie etliche ÖkonomInnen fordern? Und wieso philosophiert die Wirtschaftswissenschaft in aller Einfachheit über nutzenmaximierende Individuen und profitorientiere Unternehmen, ohne sich im Grundsatz zu klären zu versuchen, weshalb Menschen zu welchen Zwecken wirtschaften?

Wir wissen, wir sind nicht die Einzigen, die sich diese Fragen stellen. Von Seiten anderer Wirtschaftsstudierender gab es in jüngster Vergangenheit über den gesamten Globus verteilt ähnliche Kampagnen - ja sogar Vorlesungsboykotte oder Appelle an höchste politische Stellen. Wir wollen Antworten und sind uns gewiss, dass uns Gleichgesinnte auch aus anderen Fakultäten und Universitäten dabei unterstützen. Wir wollen aber nicht nur Antworten, sondern einen Dialog darüber, was man anders machen kann. Dafür steht unser offener Brief erst als Beginn. Wir rufen alle, die unsere Fragen teilen, zum kritischen Diskurs auf. Unterzeichnet unseren Brief als Zeichen dafür, dass die Ökonomik wie jede andere Wissenschaft in Pflicht und Verantwortung steht sich weiterzuentwickeln, wie es ihr Forschungsobjekt Mensch auch tut.

Hauptunterstützerin dieser Kampagne und Unterschriftensammlung ist der Universitätsverein „sneep – students network for ethics in economics and practice“

 

Was wir wollen

Wir sind der Meinung, dass die Gesellschaft von jeder Wissenschaft berechtige Ansprüche verlangen muss. Diese Ansprüche sind unter anderem eine wertneutrale Forschung, Interdisziplinarität, eine Diversität an unterschiedlichen Perspektiven sowie eine sich selbst hinterfragende Stellung zu etablierten Modellen und Methoden. Jede Wissenschaft muss eine Idee haben, welche Rolle ein zu beobachtendes Gesellschaftssystem (wie z.B. die Ökonomie) in Geschichte, Gegenwart und Zukunft der Menschheit spielt und spielen soll.

Diese Forderungen wollen wir als Studierende der Wirtschaftswissenschaften an die Verantwortlichen von Universität und Fakultät adressieren und verlangen:

Die Aufhebung des Lehrmonopols neoklassischer Modelle und der Miteinbezug von Theorien sowie Forschungsergebnissen bzw. deren renommierten ÖkonomInnen, die Notwendigkeit weiterer Ansätze unterstreichen

Ein sozialwissenschaftlicher und ethischer Grundsatz in der Wirtschaftswissenschaft darüber, wie die Ökonomie unsere Gesellschaft mitgestalten soll und eine seriöse Analyse, wie sie die Gesellschaft heute beeinflusst

Ein stärkerer Bezug zu realitätsnahen Problemstellungen wie sozioökonomischen Fragen anstatt teils völlig abstrahierten und abgehobenen Modellen. Dazu sollen ProfessorInnen hinsichtlich ihrer Lehre und Forschung verpflichtet werden, da der Abgleich von Praxis und Theorie auch für die Ökonomik essentiell ist.

Die stärkere Zusammenarbeit mit anderen Disziplinen, die das wirtschaftliche Handeln des Menschen ebenfalls behandeln und erforschen. Veraltete und nicht zeitgemässe Grundannahmen z.B. über die Psychologie des Menschen innerhalb der Ökonomik müssen zugunsten besseren und modernen Erklärungen aus den jeweiligen Wissenschaften Platz machen.

Deshalb soll das Dekanat der wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät die angemessene Berücksichtigung neuerer Forschungserkenntnisse, den Einbezug kritischer und alternativer Ansätze, eine bessere Informierung zu wirtschaftsethischen und interdisziplinären Modulen prüfen. 

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  • 01 Januar 20143. Saskia
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  • 31 Oktober 20132. Bernhard Völk
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  • 14 September 20131. Carmen Sprus
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Informationen

Carmen SprusVon:
Personen & OrganisationenIn:
Petitions - Empfänger:
Dekanat der wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät

Offizielle Befürworter der Petition:
sneep

Tags

alternative ansätze, forderung kritische lehre, interdisziplinarität, offener brief, universität zürich, wertneutrale forschung, wirtschaftsethik

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