Petition für ein friedliches Zusammenleben zwischen Mensch und Hund Unterschreibe jetzt

Ich möchte in einer Welt leben, in der niemand diskriminiert wird. Keine Menschen und keine Tiere. Leider gewährt die Schweizer Gesetzgebung noch immer vielen Hunderassen nicht die gleichen Rechte, wie anderen Rassen. Sie werden als gefährliche bzw. als potenziell-gefährliche Hunde eingestuft. Es liegt bis heute keine einzige Studie vor welche belegt, dass eine Korrelation zwischen Rassenzugehörigkeit und Aggresivität bei Hunden festgestellt werden kann. Zahlreiche Studien bestätigen jedoch. dass die Haltung einen immensen Einfluss auf die Aggresivitätsentwicklung bei Hunden hat.

Ich verlange deswegen, dass neue und einheitliche Hundegesetze geschaffen werden, welche den Hundehalter in den Fokus rücken und Rassengleichheit garantieren. Zudem ist dringend auch eine bessere Aufklärung des Volkes über die Haltung, den Umgang und die Entstehung von Aggresivitätsverhalten bei Hunden notwendig.

In diesem Zusammenhang habe ich folgende Petition lanciert:

GEGEN:

Das Kategorisieren von Hunden nach Rasselisten anhand ihres vermeintlichen Gefahrenpotenziales und damit verbundene, rassespezifische Hundegesetze.

Das kantonale Gesetzeswirrwarr im Bereich der Hundegesetze.

Die Diskriminierung von Hunden aufgrund der Verbreitung von falschen Informationen zum Thema des Zusammenhanges zwischen Aggressivität und Rassezugehörigkeit.

FÜR:

Einheitliche, gesetzliche Regelungen für alle Hunderassen. Verschärfte Gesetze für Hundehalter.

Die Einführung eines bundesweiten Gesetztes zur Regelung der Hundehaltung.

Aufklärung zum Thema des richtigen Umganges mit Hunden sowohl als Halter, als auch bei Begegnungen mit Hunden, insbesondere an Schulen und für Kinder. Als auch ausreichende Aufklärung darüber, dass bisher nie ein relevanter Zusammenhang zwischen rassespezifischen Merkmalen und Aggressivitätspotenzial eines Hundes festgestellt werden konnte. 

 

 

WIESO?

Eine ausführliche Argumentation unterlegt mit empirischen Beweisen aus zahlreichen Studien finden sie auf der Webseite: https://tindarabiller.wixsite.com/humans-for-dogs

Sie soll unterstreichen und aufzeigen, wieso die oben genannten Forderungen dringend notwendig sind und zu einem besseren Zusammenleben zwischen Hund und Mensch führen können.Für all jene, welche nicht die gesamte Argumentation durchlesen möchten, hier die wichtigsten Punkte in Kürze:

 

·         Unterschiedliche Gesetzte für Hunde aufgrund von Rassezugehörigkeit sind eine Form der Diskriminierung, die es zu vermeiden gilt.

·         Aktuell gelten in 13 Kantonen der Schweiz unterschiedliche Gesetzte für die Haltung von Hunden aufgrund von rassespezifischen Kategorisierungen der Hunde. In allen 26 Kantonen der Schweiz herrschen unterschiedliche Gesetzte zur Haltung von Hunden. Dieses Gesetztes-Chaos ist unübersichtlich und weder umfassend noch sinnvoll.

·         Die meisten Kantone kategorisieren Hunde in Rassetypenlisten anhand von Grössenmerkmalen, sowie anhand ihres Gefährdungspotenziales. Wie das Gefährdungspotenzial einer Hunderasse ermittelt wird, konnte ich selbst nach langer Recherche nicht ausfindig machen. Es werden auch auf keinerlei verlässliche Studien verwiesen.

·         Viele Kantone verweisen in ihrer Gesetzgebung darauf, dass auch Hunde betroffen sind, bei denen nur schon ihr Erscheinungsbild vermuten lässt, dass sie von einem Rassetyp mit erhöhtem Gefährdungspotenzial abstammen

·         Viele unterschiedliche, wissenschaftliche Studien beweisen gleichermassen, dass kein signifikanter Zusammenhang zwischen Rassezugehörigkeit und Angriffs-, sowie Aggressionsverhalten festgestellt werden kann.

·         Verhaltensbiologisch ist die "gefährliche Rasse" nicht zu benennen, es ist naturwissenschaftlich so unsinnig wie unbewiesen, einer Hunderasse a priori eine gesteigerte "Gefährlichkeit" zuzuschreiben.

·         Der Begriff "gefährlicher Hund" ist vielmehr rasseneutral für Individuen über bestimmte Merkmale zu bestimmen (der Situation nicht angemessenes Aggressionsverhalten, Angriffe und ungehemmtes Beißen (ohne Beisshemmung) von Sozialpartnern).

·         Studien zeigen auf, dass sich genetisch bedingte Verhaltensstörungen einzelner Rassen einerseits nur auf bestimmte Zuchtlinien beschränken, andererseits in vielen Fällen Haltung, Umfeld und Erziehung die Ursachen für Verhaltensprobleme sind und kein signifikanter Zusammenhang zwischen Rassezugehörigkeit und Angriffs-, sowie Aggressionspotenzial besteht.

·         Eine Studie des Veterinäramtes des Kantons Zürich belegt anschaulich, dass die Anzahl an gemeldeten Beissvorfällen von Hunden an Menschen seit der Klassifizierung von Hunden nach Rasse sowie der Einführung von Haltebewilligungen für Hunde verbotener Rassetypen nicht gesunken ist, sondern sogar noch gestiegen.

·         Statistiken aus Deutschland zeigen auf, dass der Anteil von Bissen von sogenannten Listenhunden in Deutschland 2014 nur 4,65% und 2015 nur 5,47% der Gesamtanzahl an Beissunfällen ausgemacht haben. Sie beissen daher erwiesenermassen nicht häufiger zu als Nicht-Listenhunde.

·         Zieht man nun von diesen rund 5% jene 85% der Bissverletzungen ab, die die Hunde dem eigenen Halter oder der Familie zugefügt haben, so landen wir bei 4,5 Listenhunden (0,75%), welche in den vergangenen Jahren in Beissvorfällen mit Drittpersonen involviert wurden. 99,25% der potenziell gefährlichen Hunde beissen nicht und wenn, dann niemanden ausserhalb ihres Umfeldes. Diese 99,25% können also kaum als Gefahr für die öffentliche Sicherheit bezeichnet werden.

·         Die allermeisten Studien zu diesem Thema haben bisher durchs Band synchron bestätigt, dass die Erziehung, Haltung und das Umfeld einen grossen Einfluss auf die Entwicklung des Hundes und mögliche Verhaltensstörungen haben. Es gilt deswegen auch, an diesen Punkten anzusetzen.

·         Der Fokus eines neuen Gesetzestextes sollte weg von der Hunderasse und hin zum Hundehalter gerichtet werden. Es gilt einheitliche, strengere Vorschriften zur Hundehaltung zu veröffentlichen, welche Tiere davor schützen, in unwürdigen Verhältnissen leben zu müssen. Zudem müssen Hundehalter gesetzlich dazu verpflichtet werden, mit ihrem Hund zu trainieren – ebenso wie es für alle Schweizer Kinder eine Schulpflicht gibt. Denn nur ein Hundehalter, der seinen Hund abrufen kann und dessen Hund auf grundlegende Kommandos gehorcht, hat eine Chance, gefährliche Beissattacken zu unterbinden oder zu verhindern. Und nur wer die Signale seines Hundes richtig deuten kann, kann abschätzen, ob sein Hund auf eine Situation mit Angst oder Aggression reagieren wird und kann diese Situation entsprechend umgehen – und die möglichen Konsequenzen in Form von Bissverletzungen daraus.

·         Hunde solcher Rassen und Halter solcher Hunderassen werden noch heute im Alltag von Passanten diskriminiert und gemieden. Es gilt deswegen auch die Bürger darüber zu informieren, dass bisher nie eine Korrelation zwischen der Aggressivität bzw. der Angriffsbereitschaft von Hunden und ihrer Rassenzugehörigkeit festgestellt werden konnte.

·         Es müssen Ideen ausgearbeitet werden, was mit tatsächlich gefährlichen Hunden passieren soll. In der heutigen Praxis werden die meisten potenziell gefährlichen Hunde eingeschläfert oder verelenden einsam in Tierheimen, während es heutzutage bereit bekannte Rehabilitationsmassnahmen für solche Hunde gibt.

 

 

 

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Informationen

Tindara BillerVon:
HaustiereIn:
Petitions - Empfänger:
Die Schweizer Regierung / Der Bundesrat

Offizielle Befürworter der Petition:
Tindara Biller

Tags

hunde, hundegesetze, hunderassen, listenhunde, rasselisten

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