Petition Protest gegen die Forderungen von Rabbi Joshua Spinner sowie die Bitte öffentliche Debatten zum Thema „Aktuelles Extremismus und Rassismus im Namen des Judentums, Nicht-Juden gegenüber" zu fördern Unterschreibe jetzt

Petition:

A) Protest gegen die Behauptungen von Rabbi Joshua Spinner seine Organisation sei die legitime Nachfolgerin des Deutschen konservativen Judentums und seine Forderung nach staatlichem Zuschuss.

B) Öffentliche Debatten zum Thema „Aktuelles Extremismus und Rassismus im Namen des Judentums, Nicht-Juden gegenüber“, zu fördern um wichtige Einblicke im Konflikt im mittleren Osten zu gewinnen. Damit soll auch die Haltung der Bundesregierung zum Staat Israel überprüft werden.


Sehr geehrter Bundesminister des Innern Dr. de Maizière,

A) Als erstes beziehen wir uns auf die Forderung von Rabbi Joshua Spinner:
Israeli-Zeitung HAARETZ, vom 01.11.2010
http://www.haaretz.com/jewish-world/germany-s-orthodox-jews-outraged-at-government-discrimination-1.322251

Rabbi Spinner behauptet, seine Organisation sei die legitime Nachfolgerin des Deutschen konservativen Judentums. Dem ist nicht so, hier erheben wir Einspruch.

Gemäß http://www.lauderyeshurun.de ist Rabbi Spinner Gründungsdirektor der Organisation LAUDER YESHUREN sowie Vize-Präsident der LAUDER-FOUNDATION, die auch eine Chabad-Bewegung (Judentum ähnelnde) in Österreich unterstützt, Herr Roland Lauder selbst ist ein US-Republikaner.

Rabbi Spinner hat am Institut Yeshiva Mesivta Tiferes Yerushalayim, New York, studiert, die vom sicher hoch verehrtem Jüdischen Rechtsgelehrten Rabbi Moshe Feinstein geführt wurde. Rabbi Feinstein war bestenfalls der Ideologie einer Jüdischen Staatsgründung gegenüber ambivalent und hat nie im Staat Israel längere Zeit verbracht, auch nach seinem Tod hat das Institut diese Position beibehalten. Diese Information ist von Rabbi Moshe Newman, Website http://www.asktherabbi.org.

Im Vergleich dazu, scheint Rabbi Spinner, den Staat Israel als die einzige Heimat Juden anzusehen, wie im Artikel von Frau Toby Axelrod dargestellt:

Facing Reality of Jews in Germany, Zionist Arm Takes Indirect Approach
http://www.jewishfederations.org/page.aspx?id=45223

Unserem Verständnis nach möchte Rabbi Spinner einzig bei der Gründung von reinen und Kindereichen Judenfamilien eine große Rolle spielen, die langfristig nach Israel auswandern sollen. Innerhalb der Jüdischen Gemeinschaft, ist die Frage, wer ein Jude sei, keineswegs eindeutig beantwortet. Auch hier hat Rabbi Spinner eine vom Deutschen Judentum stark abweichende, sehr enge, kritisierenswerte Auffassung, er lehnt das liberale Judentum ab, siehe z.B. den Artikel von Herrn Philipp Gessler:
Zu wenig Jude zum Beten? http://www.hagalil.com/archiv/2000/09/lauder.htm
„…obwohl Jonathan sehr gläubig ist, regelmäßig in die orthodoxe Synagoge geht und in "Religionslehre" in den vergangenen Jahren stets Bestnoten hatte, zweifelt Rabbiner Joshua Spinner aus dem "Lehrhaus", ob er wirklich ein vollwertiger Jude ist. Rabbi Spinner will nur orthodoxe Juden mit einer kritisierenswerten Einstellung um sich scharen…“
Die Begründung Spinners: Jonathans Großmutter mütterlicherseits sei bloß vor einem liberalen Rabbiner zum Judentum übergetreten. Deshalb hat Spinner Bedenken, ob Jonathan nach den halachischen, nach den religiösen Gesetzen wirklich Jude sei.
Auf der Website der Organisation von Rabbi Spinner
http://www.lauderyeshurun.de/de/mission/herausforderungen

wird das Deutschland im Jahr 2010 als das „Lande der Schlächter“ bezeichnet und Junge Deutsche unterstellt, potentielle Nazis zu sein:
„…Neben den aktuellen Problemen lauern die Schrecken der Vergangenheit. Wie, haben viele uns gefragt, kann eine jüdische Zukunft im Lande der Schlächter geschaffen werden?...“

und sein Verständnis vom heutigen Deutschland:
Perhaps one can say that the Germans have their 2,711, and we have ours
http://www.aish.com/jw/s/48898367.html

verdeutlicht, daß er zumindest eine bewusste Barriere zwischen Juden und Nicht-Jüdischen Deutschen, ja zwischen orthodoxen und liberalen Juden aufrechterhalten möchte. Er sieht Deutschland das „Lande der Schlächter“ nur als Zwischenstation auf der Reise nach Israel.

Bemerkungen über das Judentum und Deutschland

Nicht wenige Jüdische Religionsführer und Juden lehn(t)en immer noch die Vermischung der Religion das Judentum mit einer politischen Bewegung als Doktrin des Staates Israels sowie Israel als die einzige Heimat von Juden anzusehen, ab, wie z.B. in den jeweiligen Büchern von Prof. Yacov Rabkin „A Century of Jewish Opposition to Zionism“ und von Rabbi Gilbert Rosenthal und Rabbi Walter Homolka „DAS JUDENTUM HAT VIELE GESICHTER“ beschrieben.

Bedingt durch die Holocaust-Katastrophe, hat der Staat Israel eine bindende Eigenschaft für Juden, dennoch wenden sich mehr und mehr Juden von der Politik des Staates Israels ab, Ihre Aktivitäten und Meinungen werden z.B. bei

http://www.mondoweiss.net

dargestellt. Wir möchten auch deshalb auf die Überzeugungen der Chassidismus innerhalb des Judentums und daraus hervorgegangenen Chabad-Bewegung ab Seite 176 im Buch von Rabbi Rosenthal und Rabbi Homolka „DAS JUDENTUM HAT VIELE GESICHTER“ aufmerksam machen, sowie der Website von Herrn Schmarya Rosenberg,

http://failedmessiah.typepad.com

dessen Enthüllungen zu erfolgreichen FBI-Ermittlungen geführt haben.
Vor dem zweiten Weltkrieg war das konservative Judentum in Deutschland Aufklärungsgeprägt, die Mehrheit der Deutschen Juden bekannten sich zum liberalen (humanistisch geprägten) Judentum. In Deutschland wurde der Kolonial-Gedanke zur Gründung einer Heimat auf historischem Palästina vor allem für Heimatlose Juden, i.d.R. aus Ost-Europa z.B. von Rabbi Zvi Hirsch Kalischer theoretisch entwickelt. Die Mehrheit der Deutschen orthodoxen Juden waren aber von Rabbi Dr. Esriel Hildesheimer und später von Rabbi Samson Raphael Hirsch, Mitgründer der Bewegung AGUDAT YISRAEL, die GEGEN die Entstehung eines Judenstaates im historischen Palästina war, beeinflusst.
Das orthodoxe Judentum verdient sicherlich Anerkennung und Förderung. Der Staat hat hier sicherlich auch nicht die Aufgabe Zensur auszuüben. Wir sollten aber ebenso wie wir im Islam extremistische Positionen im Judentum bekämpfen, und weder tolerieren noch staatlich fördern.


Aus diesen Gründen glauben wir, daß Rabbi Spinner das Deutsche konservative Judentum nicht fortsetzt und bereichert sondern eine dem Judentum ähnelnde politische Bewegung angehört, zur Vermischung einer Religion ähnelnden Gruppe und dem Staat Israel sowie eine Auswanderung von Juden nach Israel.

Warum soll der Deutsche Steuerzahler im Jahr 2010 für die Ziele von Rabbi Spinner aufkommen?


B) Unser zweites Anliegen: eine Debatten-Kultur zum Thema Rechtsextremismus und Faschismus im Namen des Judentums, im Hinblick auf die Geschehnisse im mittleren Osten, ist dringend nötig. Gerade von Juden offen gelegte Darstellung, dienen zur Verdeutlichung:
Artikel von Rabbi Sidney Schwarz:
http://www.palaestina-portal.eu/Stimmen_Israel_juedische/rabbi_sidney_schwarz_das_ist_zionismus.htm
Die Herren Israel Shahak und Norton Mezvinsky beschreiben in Ihrem Buch „Jewish Fundamentalism in Israel“, auch die die rechtsextremistischen Strömungen, die das Judentum missbrauchen.
Artikel von Journalisten Frau Natasha Mozgovaya, sowie Herrn Yossi Sarid und Gideon Levy der Israelischen Zeitung HAARETZ:
http://www.haaretz.com/news/diplomacy-defense/u-s-rabbi-s-offensive-remarks-harm-peace-efforts-1.310930
http://www.haaretz.com/print-edition/opinion/fascism-is-already-here-1.311858
http://www.haaretz.com/print-edition/opinion/dear-american-jews-if-you-love-israel-criticize-it-1.323314
http://www.palaestina-portal.eu/Stimmen_Israel_juedische/levy_gideon_juedische_republik_israel.htm
Herr Uri Avnery, Ex-Knesset Abgeordneter und Alternativer Nobelpreisträger:
http://www.palaestina-portal.eu/uri-avnery.htm
http://www.palaestina-portal.eu/Stimmen_Israel_juedische/Uri_Avnery/avnery_uri_die_ur_suende.htm
Erschreckende Beispiele die auch in Deutschland toleriert werden und Sorge bereitet uns das Schweigen des Zentralrats der Juden über folgende Äußerungen und Ereignisse in Israel, beschrieben in den Medien wie in der Israelischen Zeitung HAARETZ:
● Rabbis refuse to be questioned on incitement to kill non-Jews
http://www.haaretz.com/news/national/rabbis-refuse-to-be-questioned-on-incitement-to-kill-non-jews-1.307017
“...Rabbi Dov Lior and Rabbi Yaakov Yosef are refusing to be questioned by police on the suspicion they supported the book "The King's Torah", written by Rabbi Yitzhak Shapira, which describes how it is possible to kill non-Jews according to halakha (Jewish religious law)...”
● West Bank rabbi: Jews can kill Gentiles who threaten Israel
http://www.haaretz.com/jewish-world/news/west-bank-rabbi-jews-can-kill-gentiles-who-threaten-israel-1.4496
„...Rabbi Yitzhak Shapira, who heads the Od Yosef Chai Yeshiva in the Yitzhar settlement, wrote in his book "The King's Torah" that even babies and children can be killed if they pose a threat to the nation.... Several prominent rabbis, including Rabbi Yithak Ginzburg and Rabbi Yaakov Yosef, have recommended the book to their students and followers....”
● Rabbiner Ovadia Yosef, der geistige Führer der Schas-Partei (Koalitionsparter der Regierung Netanyahu):
"…Nichtjuden sind nur auf dieser Welt sind, um den Juden zu dienen... Die Gojim (Nichtjuden) wurden dazu geboren, um uns zu dienen. Sie erfüllen keinen anderen Zweck auf dieser Welt, als dem Volk Israel zu dienen,…Wozu werden die Nichtjuden gebraucht? Sie werden gebraucht, um vor unseren Augen zu arbeiten, zu pflügen und zu ernten, während wir wie ein Effendi ihnen speisend zuschauen…" während einer öffentlichen Diskussion.
http://www.jpost.com/JewishWorld/JewishNews/Article.aspx?id=191782
● Yona Metzger, Oberrabiner der Aschkenazim in Israel
rief in einem Interview mit dem BRITISH WEEKLY dazu auf Millionen Palästinenser in die Wüste Sinai zu vertreiben. „Bring all die armen Menschen aus Gaza in ein wundervolles modernes Land mit Zügen, Bussen und Autos, wie in Arizona in Amerika. Das wird eine Lösung für die armen Menschen sein.“
http://www.ism-germany.net/2008/01/29/israelische-rabbi-ruft-zur-ethnischen-sauberung-von-nichtjuden-auf
Schlußbemerkung:
Glaubwürdig kann unsere westliche Gesellschaft nur sein, bleiben und werden wenn extremistische Gruppierungen – auch im religiösen Bereich – in allen Gesellschaftsformen nicht toleriert werden. So muss das Engagement gegen muslimischen Extremismus auch auf bestehenden christlichen und jüdischen Extremismus ausgeweitet werden. Bekämpfen heißt überzeugen. Überzeugen kann man nur, wenn gleiche Maßstäben gelten und im eigenen Haus beginnen. Die Konflikte mit dem Islam können wir nur lösen wenn die Menschen in muslimischen Ländern dies erfahren. So darf man auch nicht länger den religiösen Rassismus in Israel verdrängen, tolerieren.

Mit freundlichen Grüßen und Hochachtungsvoll
Erstunterzeichner
Dr. rer. nat. Nutan Sampat

Unterschreibe Die Petition

Unterschreibe mit Facebook sign_with_twitter
ODER

Solltest Du schon über einen Account verfügen, dann logge Dich ein . Andernfalls fahre mit der Registrierung fort, unterschreibe und fülle die unteren Felder aus.
Email und Passwort werden Deine Account-Daten sein. Du kannst nach dem Einloggen weitere Petitionen unterschreiben.

Privatsphäre in den Suchmaschinen? Sie können einen Spitznamen:

Achtung: Um Deine Unterschrift bestätigen zu können muss Deine Email gültig sein, andernfalss wird sie gestrichen.

Liste Der Kommentare

Wer diese Petition unterzeichnet hat, hat auch folgende Aktionen gesehen:

Unterschreibe Die Petition

Unterschreibe mit Facebook sign_with_twitter
ODER

Solltest Du schon über einen Account verfügen, dann logge Dich ein

Ziel der Unterschriften
7 / 1000

Letzte Unterschriften

  • 27 April 20137. Hans Dieter Krawalltschik
    Ich unterschreibe diese Petition
  • 26 Mrz 20126. voodoozone
    Ich unterschreibe diese Petition
  • 04 Mai 20115. Kevin Raja
    Ich unterschreibe diese Petition
  • 02 Februar 20114. Peter Funger
    Das rassistisch,faschistische Kunstgebilde Israel liquidiere
  • 23 Dezember 20103. John Schacher
    Ich unterschreibe diese Petition
  • 23 Dezember 20102. Stefan Reich
    Ich unterschreibe diese Petition
  • 02 Dezember 20101. Erhard Arendt
    Ich unterschreibe diese Petition

Informationen

Nicht mehr ein registrierter BenutzerVon:
Politik & RegierungIn:
Petitions - Empfänger:
Bundesminister des Innern Dr. de Maizière

Tags

israel, judentum, rabbi joshua spinner, rassismus

Teilen

Lade Freunde aus Deiner Rubrik ein

Kodes Zur Integrierung

direkter Link

Link für Html

Forum Link ohne Titel

Forum Link mit Titel

Widgets

Handmade with Love von Nextone Media

Smooto - Activism - When and How

Notizie.it - Mamme Magazine - Come Quando - Viaggiamo

Driven by Nextone Media