Petition für die Erhaltung des deutschen Generalkonsulats in Strassburg Unterschreibe jetzt

Strassburg, 14. Juli 2012

Offener Brief an:

Herrn Bundespräsident Joachim Gauck
Frau Bundeskanzlerin Angela Merkel
Herrn Bundesaußenminister Guido Westerwelle
Herrn Staatsminister im Auswärtigen Amt Michael Link
Die Damen und Herren Ministerpräsidenten der Bundesländer
Die Damen und Herren Bundestagsabgeordnete
Die Damen und Herren Europaabgeordneten aus Deutschland

Herrn Präsident der französischen Republik François Hollande
Herrn Premierminister Jean-Marc Ayrault
Herrn Außenminister Laurent Fabius
Herrn Minister für europäische Angelegenheiten Bernard Cazeneuve
Die Damen und Herren Abgeordneten der französischen Assemblée Nationale
Die Damen und Herren Europaabgeordneten aus Frankreich


Frau Bundeskanzlerin, bewahren Sie unser Konsulat in Straßburg.

Straßburg, Sitz des Europäischen Parlaments, des Europarats und des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte ist auch die Heimat zahlreicher Institutionen, Vertretungen und Konsulate, mit denen Straßburg nach der Hauptstadt Paris die wichtigste Stadt der Diplomatie in Frankreich ist.

Der vorliegende offene Brief stellt einen Appell dar, das Deutsche Generalkonsulat in Straßburg beizubehalten, in einer Stadt, die aufgrund ihrer geographischen Lage und durch ihre Kultur so nahe an den deutschen Städten auf der anderen Rheinseite liegt. Unsere Stadt wird von den Menschen in Europa unterstützt, besonders von den Franzosen und den Deutschen, was kein Wunder ist, haben doch viele Menschen in unserer Region deutsche und französische Wurzeln. Und allen Menschen dieser Region ist der Wunsch zueigen, die deutsch-französische Verständigung, vor der eine strahlende Zukunft liegt, jeden Tag ein Stück weiter zu vertiefen.

Ihr Konsulat in Straßburg trägt mehr als andere Konsulate in anderen Städten zum Aufbau des Europas von heute und morgen bei. Seine Schließung würde das Gefühl des Unvollendeten hinterlassen, wie eine Sternschnuppe am europäischen Himmel: Es wäre das Verschwinden eines starken Symbols, ein dramatischer Rückschritt für den europäischen Aufbau und die Entwicklung des Eurodistrikts Straßburg-Ortenau. Wir verstehen Ihre Absicht, neue Konsulate in neuen Ländern zu eröffnen, doch darf dies nicht auf Kosten eines Leuchtturms der Demokratie und der Diplomatie erfolgen, für die Straßburg steht.

Straßburg und Deutschland, das Elsass und Baden-Württemberg haben eine lange, gemeinsame Geschichte, weswegen dieser diplomatische Einschnitt in den Herzen Ihrer in dieser Grenzregion lebenden Landsleute und der Franzosen irreparabel wäre. Wir haben eine gemeinsame Dynamik und einen dauerhaften Frieden. Zu einem Zeitpunkt, zu dem der konstruktive Aufbau auf der Tagesordnung steht, wäre es verletzend, wenn die dynamische Arbeit des deutschen Generalkonsulats in Straßburg beendet oder beschnitten würde.

Mehr als 50.000 Deutsche leben im Zuständigkeitsbereich des deutschen Generalkonsulats in Straßburg.

Der Ministerpräsident von Baden-Württemberg Winfried KRETSCHMANN hat sich ebenfalls dieser Bewegung angeschlossen, welche die Bewahrung des deutschen Generalkonsulats in Straßburg fordert: „Aus Sicht des Landes Baden-Württemberg ist diese Schließung inakzeptabel.“

Frau Bundeskanzlerin Merkel, diese Petition wird von vielen Stellen mit getragen und wird breit über die verschiedenen europäischen und nationalen Medien verbreitet werden, sowie von vielen Menschen, die diese Ansicht teilen – denn heute haben sich die Menschen angewöhnt, in der Demokratie ihre Stimme zu erheben.

Unsere rheinische Region, Wiege des Humanismus, stellt an sich selbst den Anspruch, beispielhaft zu sein. Das Zerstören eines ihrer Symbole bedeutet soviel, als wolle man den Glauben derjenigen zerstören, die an diese Werte glauben. Goethe, neben vielen anderen, hat seine Spuren in Straßburg hinterlassen, zum Beispiel mit Sätzen wie „Niemand, der auf dem rechten Weg ist, ist jemals verloren.“

Mit allem Ihren gebührenden Respekt bitten wir Sie, unmittelbar nach dem 50. Jahrestag der deutsch-französischen Aussöhnung, kurz vor den Feiern des 50. Jahrestages des Elysée-Vertrags und am Vorabend des 1. Weltforums der Demokratie im Oktober in Strassburg, die Zukunft des deutschen Generalkonsulats in Strassburg wieder auf den rechten Weg zu führen..

Auch einen Satz von Albert Einstein wollen wir zitieren: „Wir haben das Schicksal, das wie verdient haben.“ Deutschland und Frankreich haben ein gemeinsames Schicksal und es ist unsere Aufgabe, dieses Schicksal gerecht und gut zu gestalten.

Mit freundlichen Grüßen,

Vincent Gouvion
Präsident des Vereins Cercle Daniel Riot
Für das Strassburger Europa und Europa in Strassburg

Kai Littmann
Chefredakteur von www.3-ufer.com /www.3-rives.com
Erste deutsch-französische Internet-Zeitung

Maximilian Erlmeier
Präsident der Freiburger Denkfabrik e.V.
Think Tank für die Zukunft des Oberrheins

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angela merkel, deutschland, erhalt, generalkonsulat, petition, strassburg

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