Holocaust in Côte d´Ivoire Unterschreibe jetzt

Seit Jahrzehnten sind Frankreichs ehemalige west-afrikanische Kolonien Opfer großer Ungerechtigkeiten, verursacht durch das rücksichtslose Handeln und die profitorientierte Politik Frankreichs sowie durch die afrikanischen Staatschefs selbst, die häufig auch nur die Interessen Frankreichs vertreten. Diese vernichtende Politik zwingt unzählige Menschen dazu, unter unwürdigen Bedingungen zu leben und Hunger und Armut zu erleiden.

Politische und wirtschaftliche Machenschaften bzw. Mittäterschaften (militärische Unterstützung militanter und politischer Gruppen) seitens der französischen Regierung brachten bereits mindestens:

- 200.000 Tote in Burundi (1972);
- 200.000 Tote in Kongo-Brazzaville (1998);
- 212.000 Vertriebene in Zentral afrikanische Republik (2005 – 2010);
- 400.000 Tote in Kamerun (1950 – 1963);
- 500.000 Tote in Angola;
- 1.000.000 Tote in Ruanda (1994);
- 1.000.000 Tote in Kongo-RDC (1998 – 2010), wobei die Konflikte noch heute täglich neue Opfer fordern .


Mit den ivorischen Präsidentschaftswahlen im November 2010, haben sich erneut politische Fronten gebildet, die sich kampfbereit gegenüber stehen. Frankreich hat gemeinsam mit der UNO und den Vereinigten Staaten/USA wieder einmal – wie vor einigen Jahren im Kongo – entschieden, das Recht auf Souveränität eines Staates zu ignorieren, ungeachtet der verheerenden Konsequenzen. Dies hat erneut politische Gegner geschaffen und eine stark angespannte Situation herbeigeführt. Opfer dieser Situationen sind immer unschuldige Menschen!


Dieses Mal ebenso wie im Jahre 2002 ist das begehrte Erdölvorkommen am Golf von Guinea, einer Region, die sich von West- bis nach Zentralafrika erstreckt und die Länder von der Elfenbeinküste bis Angola umfasst, der wahre Grund der Einmischung der französischen Regierung und der UNO. Der Golf von Guinea verfügt weltweit über die größten Tiefseereserven an Erdöl sowie über beachtliche Mengen an Erdgas. Zudem finden sich dort bedeutende Vorkommen an anderen Bodenschätzen wie Gold, Diamanten, Mangan, Eisenerz, Kupfer, Zinn, Coltan, etc.


Für die Staaten dieser Region könnte die verantwortungsvolle Förderung und Nutzung dieser Energierohstoffe und Bodenschätze einen wichtigen wirtschaftlichen Entwicklungsimpuls geben und ist gleichzeitig ein unverzichtbarer Schritt zur Armutsbekämpfung. Daraus leitet sich die Stellung des amtierenden Staatschefs der Côte d‘Ivoire ab, denn dieser will dem Land das alleinige Recht über die Förderung bzw. Vermarktung dieser Energiereserven sichern.

Bereits 2002 stützte eine von FRANKREICHS REGIERUNG angestiftete Rebellion viele unschuldige Ivorer in den Tod. Es kam zu einer regelrechten Hinrichtung durch die von Frankreichs Regierung bestellten und mit Waffen ausgestatteten Rebellen, die von der in Côte d´Ivoire stationierten französischen Armee unterstützt wurden. Etwa 4000 Menschen – darunter auch Frauen und Kinder – wurden auf brutalste Weise ermordet (siehe: http://www.rti.ci/cgi-bin/page.cgi?g=Detailed%2F4164.html;d=1) und über eine Millionen Ivorer aus ihrer Heimat vertrieben.

Dieses Mal ist die Vorgehensweise noch drastischer. Am Donnerstag 24.02.2011 befahl die französische Regierung den in der Côte d´Ivoire tätigen französischen Banken, die allein ca. 70% des Bankensektors ausmachen, ohne Vorankündigung zu schließen. Seitdem haben weder Firmen noch Bürger Zugang zu ihren Konten. Durch diese unerklärliche Maßnahme drohen 15 Millionen Menschen zu verhungern. In einem weiteren Schritt wurde jetzt auch noch ein Embargo auf Medikamente verhängt. Sowohl die französische Regierung als auch die UNO wollen so einen politischen Wechsel erzwingen. Sie möchten einen Kandidaten an der Spitze sehen, der die Führungsposition Frankreichs in dieser Region weiter festigt.

Diese ignorante Einmischung in die Politik und Entscheidungsfindung afrikanischer Staaten, die Missachtung sowohl der Menschenrechte als auch des Rechts auf Souveränität der Länder, hat seit der „Schein-Unabhängigkeit“ vor 50 Jahren schon unzählige unschuldige Menschenleben gefordert und ein Ende ist nicht in Sicht.

Dieses Schreiben soll ein Hilferuf sein. Es ist eine dringende Bitte um Unterstützung, diese Verbrechen gegen die Menschlichkeit ans Licht zu bringen. Jedes neue Opfer in Côte d´Ivoire ist ein Menschenleben zu viel. Diese Missstände dürfen nicht mehr länger totgeschwiegen und vertuscht werden. Denn Côte d´Ivoire befindet sich im Moment auf dem besten Weg zu einem Ruanda 2.

Helfen Sie mit, das wahre Gesicht der Konflikte in Côte d´Ivoire ans Licht zu bringen. Nur so können die Entscheidungsträger zum Handeln gezwungen und die sich anbahnende humanitäre Katastrophe verhindert werden.

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Tags

afrika, côte d´ivoire, frankreich, holocaust, hunger, krieg, menschen, mord, tot, waffen

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